Die Schulgründung 1966:

In den 60er Jahren erfuhr der Norden der Insel, vornehmlich die Gegend um Puerto de la Cruz, einen starken Zuwachs an deutschen Familien mit schulpflichtigen Kindern im Grundschulalter. Um ihren Kindern die deutsche Sprache zu erhalten, entschlossen sich zwei deutsche Familien, eine Privatlehrerin zu engagieren, die ihre Kinder nach deutschem Lehrplan unterrichten sollte.

So hielt Rosemarie von Levetzow am 15. Dezember 1966 ihren ersten Unterricht in der Calle San Antonio, heute Calle San Rafael, vor nur vier deutschen Schülern, aber die Zahl wuchs schnell. Jahr für Jahr kamen mehr Familien hinzu, so dass man bald mit Fug und Recht von einer „Schule“ sprechen konnte.

Im Laufe der Zeit schlossen sich weitere Familien an, die ihren Kindern die zweisprachige Ausbildung ermöglichen wollten, besonders in Anbetracht der wichtigen Rolle, die die deutsche Sprache auf der Insel spielt.

 

Im Jahr 1993 wird die Schule seitens des Schulamtes laut königlichem Dekret anerkannt und ist von da an  offiziell berechtigt auch Schüler spanischer Nationalität zu unterrichten.

 

Von der Gründung bis heute sind sehr viele Kinder in unsere Schule gekommen. Alle verbleiben in lieber Erinnerung, und allen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Einrichtung – gilt unser Einsatz und unsere pädagogische Arbeit.

Ebenso möchten wir an dieser Stelle alle Lehrkräfte mit einbeziehen, die im Laufe all dieser Jahre eine Zeit lang Teil dieser kleinen Familie waren: Ohne sie und ihren Beitrag wären die erreichten Erfolge nicht möglich gewesen.